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Notgepäck oder Notvorrat? Wofür Sie was brauchen

2 Min. Lesezeit

Das BBK unterscheidet klar zwischen dem Vorrat, mit dem Sie einige Tage zu Hause bleiben können, und dem Notgepäck, das Sie mitnehmen, wenn Sie das Haus verlassen müssen. Beides überschneidet sich – erfüllt aber verschiedene Aufgaben.

Kurz gesagt

  • Der Notvorrat ist für das Zuhausebleiben: Wasser, Lebensmittel, Licht, Wärme. Mindestens 3 Tage, möglichst 10.
  • Das Notgepäck ist für den schnellen Aufbruch: ein Rucksack pro Person.
  • Was Sie in beiden Fällen brauchen – Lampe, Radio, Erste Hilfe, Dokumente, Bargeld – gehört in den Rucksack.
  • Wasser und die meisten Lebensmittel bleiben zu Hause: Drei Tage davon sind zu schwer zum Tragen.

Zwei Situationen, zwei Aufgaben

Die meisten Störungen erleben Sie zu Hause: Stromausfall, Sturm, Hitzewelle, die Aufforderung, drinnen zu bleiben. Manche zwingen zum Aufbruch: Hochwasserwarnung, Waldbrand in der Nähe, Gasleck, vorsorgliche Evakuierung. Für das Erste ist der Vorrat da, für das Zweite das Notgepäck.

Im direkten Vergleich

NotvorratNotgepäck
WofürZu Hause bleiben, wenn die Versorgung ausfälltKurzfristig das Haus verlassen
Wie langeMindestens 3 Tage, möglichst 10Die ersten Tage außer Haus
Wasser2 L pro Person und Tag, eingelagertTrinkflasche, Faltkanister, Aufbereitung
EssenHaltbare Lebensmittel, auch zum KochenVerpflegung für 2 Tage, ohne Kochen
UmfangEin Schrank oder RegalEin Rucksack pro Person
WoKühl und trockenGriffbereit an der Tür, allen bekannt

Was ins Notgepäck gehört – und warum

Die BBK-Grundregel: für jedes Familienmitglied nicht mehr, als in einen Rucksack passt. Hinein gehören persönliche Medikamente und Erste-Hilfe-Material, ein Batterieradio, eine Taschenlampe, Verpflegung für zwei Tage in staubdichter Verpackung, eine Trinkflasche, Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, Hygieneartikel, eine FFP2-Maske und die Dokumentenmappe.

Der Trick: Was Sie in beiden Situationen brauchen – Licht, Radio, Erste Hilfe, Dokumente, Bargeld – lebt im Rucksack. Bleiben Sie zu Hause, öffnen Sie ihn. Müssen Sie los, nehmen Sie ihn mit. So wissen Sie immer, wo alles ist.

Was im Vorrat bleibt

  • Wasser: 2 Liter pro Person und Tag. Siehe Wasservorrat: wie viel Wasser.
  • Lebensmittel: Konserven, Nudeln, Reis, Knäckebrot – Dinge, die Sie ohnehin essen, mit etwas Vorlauf gekauft und regelmäßig verbraucht.
  • Kochen ohne Strom, falls Sie eine sichere Möglichkeit haben (alles, was Gas oder Kohle verbrennt, nur im Freien).
  • Hygiene und Haushalt: Toilettenpapier, Müllbeutel, Seife, einige Tage Baby- oder Tierbedarf.
  • Wärme: Decken und warme Kleidung im Winter.

Beides aufbauen, ohne alles doppelt zu kaufen

  1. Einen Rucksack pro Person mit dem Gemeinsamen packen: Die Notfallrucksack-Checkliste deckt es ab.
  2. Wasser und Lebensmittel für drei Tage für alle im Haushalt einlagern, an einem Ort.
  3. Danach den Vorrat Schritt für Schritt Richtung zehn Tage erweitern.

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Zum Rucksack

Auf dieser Website wird nie eine Zahlung verlangt.

Quellen

  1. BBK — Notgepäck
  2. BBK — Bevorraten